Wofür die WPR einsteht

      8 Kommentare zu Wofür die WPR einsteht

Der Ruf, oder treffender formuliert: die üble Nachrede, die der Penzliner Runde, woraus unsere Wählergemeinschaft hervorgegangen ist, anhaftet, ist uns selbstverständlich nicht verborgen geblieben. Aus diesem Grund bekennen sich die Kandidaten der WPR an dieser Stelle zunächst fest und unverbrüchlich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, denn nur das Grundgesetz garantiert den Deutschen in Artikel 116 Absatz 1 und Artikel 25 ihre Rechte als Souverän des Staates.

In eben diesem Grundgesetz, aber auch in den Verfassungsgrundsätzen und in den EU-Richtlinien ist festgeschrieben, dass die Gemeinden die höchsten Rechte innehaben. Das sogenannte Subsidiaritätsprinzip erkennt an, dass Menschen die Geschicke ihrer Gemeinden als ihr unmittelbares Lebensumfeld frei selbst bestimmen können. Wir meinen: Selbst bestimmen müssen, denn dafür sind den Kommunen als kleinsten politischen Einheiten die höchsten Rechte verliehen (Artikel 28 Absatz 2 Grundgesetz).

Leider sind sich die meisten Bürger dessen nicht bewusst. Noch nicht!

Die WPR steht dafür ein, gerade dieses Bewusstsein in der Bürgerschaft stärken zu wollen. Bewusstsein kommt von Wissen, es heißt nicht umsonst: Wissen ist Macht! Um jedoch Wissen erlangen zu können, dürfen weder Informationsfluß noch Meinungen beschränkt sein. Die WPR steht somit auch dafür ein, dass jeder frei aussprechen darf, was er denkt: Nur dann kann ein fruchtbarer Diskurs entstehen, der zu Ergebnissen führt, die dem Allgemeinwohl dienen.

Die WPR steht dafür ein, dass künftig jedem Bürger aufmerksam Gehör geschenkt wird, nicht nur zu Kommunalwahlterminen sondern immer ansprechbar in der stetigen Bürgerversammlung, aus der wir hervorgegangen sind.

Die WPR steht dafür ein, dass geltendes Recht und geltende Gesetze wieder von allen, ohne Ausnahme eingehalten werden.

Die WPR steht dafür ein, dass für uns an erster Stelle die Kultur, Wirtschaft und das Wohl unserer Mitbürger sowie der Stadt Penzlin und ihrer Kommunen insgesamt und nicht persönliche Interessen bzw. Vorteilnahme stehen.

Die WPR steht dafür ein, dass kommunale Politik immer transparent und jederzeit für den Bürger nachvollziehbar sein muss.

Die WPR steht dafür ein, dass es für uns immer nur um die Sache, das allgemeine Wohl, und nie um Einzelinteressen geht. Veränderungen hin zum Wohle aller können nicht erwirkt werden, wenn Partei- oder Vereinsdoktrin vorherrscht.

Die WPR steht ein für selbstbestimmtes Leben in unseren Städten und Gemeinden. Es ist nicht hinnehmbar, dass irgendwo in Schwerin, Berlin oder Brüssel irgendwelche Personen darüber bestimmen, wie wir in unserer Stadt zu leben haben.

Die WPR steht dafür ein, dass u.a. die Höhe von öffentlichen Abgaben (Steuern), wohin diese gezahlt werden und wofür sie eingesetzt werden, ausschließlich von den Bürgern selbst bestimmt wird.

Die WPR steht dafür ein, dass Verträge eingehalten werden und dass das Brechen von Verträgen immer entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen muss.

Die WPR steht dafür ein, dass sich unsere Kommune von der reinen Verwaltung öffentlicher Sachen und Angelegenheiten im Penzliner Land wieder hin zu einem lebendigen Organismus aus verantwortungsbewussten Bürgern, die sich den gemeinsamen Lebensraum Penzlin teilen, entwickelt.

8 comments on “Wofür die WPR einsteht

  1. Sascha S.

    Guten Tag. Ich bin durch wir-sind-mueritzer.de auf Sie aufmerksam geworden. Genauer gesagt durch eine reißerische Überschrift dort, unter deren Artikel voll erfüllt wird, was Sie eingangs anführen: üble Nachrede. Nachdem ich mich nun, wie von dort empfohlen, über die Penzliner Runde informiert habe, kann ich nur sagen: Sie haben meinen größten Respekt für Ihr Engagement. Die Pyramide muss wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, die Verantwortung liegt ganz unten, bei den Menschen in den Gemeinden und eben nicht ganz oben, bei den Plutokraten des Handelsvereins in Brüssel oder bei den Statthaltern in Berlin. Leider kann ich Sie nicht direkt unterstützen, da ich in Stavenhagen bin. Wäre ich Penzliner, meine Stimme bekämen Sie auf jeden Fall! Was ich tun kann und werde: Ich werde zeitnah eines ihrer Treffen besuchen. Das Konzept einer stetigen Bürgerversammlung, wo der Bürger seine Themen anbringen kann, ist wohl einmalig – und genial. In diesem Sinne, viel Erfolg und bis bald.
    Sascha Spahn aus Stavenhagen

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    1. WPR

      Hallo Sascha, vielen Dank für die aufmunternden Worte. Auch wir hoffen, dass noch mehr Penzliner zu unserem stetigen Bürgertreff jeden Montag um 18.00 Uhr in der Buddelscheune kommen, um sich selbst ein Bild von uns zu machen und nicht nur auf willkürlich gestreute Gerüchte hören. Leider gibt es noch immer viele leichtgläubige Menschen, die sofort auf jeden Zug aufspringen. Glücklicherweise wollen sich aber immer mehr Menschen aus dem betreuten Denken verabschieden und sich selbst eine Meinung bilden. Das gibt Grund zur Hoffnung. Auch wenn Sie nicht aus Penzlin kommen, sind Sie natürlich jederzeit herzlich willkommen. Letzten Endes sollte es in jeder Stadt und Gemeinde solche stetigen Bürgertreffs geben, denn das Streben nach einer besseren und gerechteren Zukunft geht uns alle an. Wer, wenn nicht wir selbst, kann für wirkliche Veränderungen sorgen?

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    2. Andreas B.

      Lieber Sascha Spahn, ich komme aus der Nähe von Stavenhagen und nehme regelmäßig an der Penzliner Runde teil. Man könnte also auch eine Fahrgemeinschaft bilden oder sogar eine Stavenhagener Runde ins Leben rufen. Bin für alles offen. LG Andi

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  2. Martin

    Meine Hochachtung vor soviel Engagement … Mut … Kraft…Einsatz in der Gemeinde… !!!
    Ich hoffe, daß jeder Penzliner am Wahltag bedenkt, daß keine Partei – sondern engagierte Menschen aus der eigenen Gemeinde die richtige Lösung bei Abgabe ihrer Stimme sind.
    Viel Erfolg und weiter so mit viel Energie…
    Definitiv werde ich auch in der Buddelscheune vorbeischauen. Ich bin aus der Umgebung von Neubrandenburg und bin auf euch neugierig geworden… Bis dahin EUER Martin…

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    1. WPR

      Vielen Dank, Martin. Auch wir hoffen, dass es auch viele Penzliner so sehen, dass nur durch uns selbst, fernab jeglicher Parteiinteressen etwas zum wirklich Besseren verändert werden kann. Bismarck soll ja mal gesagt haben, dass in Mecklenburg alles 50 Jahre später geschieht, vielleicht können wir das ja widerlegen und zeigen, dass Mecklenburg durchaus auch mal im Positiven Vorreiter sein kann. Es liegt allein in der Hand der Penzliner Bürger. Ansonsten würden wir uns über ein persönliches Kennenlernen sehr freuen.

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  3. Micha K.

    Hallo nach Penzlin, tolle, informative Seite – habe die Seite über “Wir sind Müritzer” gefunden – obwohl der Wortlaut dort eher diffamierenden Charakter hatte, hat es mich neugierig gestimmt.
    Interessante Themen welche in den GEZ-finanzierten Medien weniger oder eher gar keine Beachtung finden.
    Statt Souveränität nach Berlin, Brüssel oder gar USA / Nato abzugeben, muß jedem bewusst werden, dass eine wirklich positive Entwicklung für die Menschen nur von unten und somit vorerst auf regionaler Ebene fruchten kann. Mit anderen Worten – es sollten primär regionale Strukturen gefördert werden und das ist scheinbar auch Euer Ansatz.
    Leider hab Ihr da einen Kampf gegen eine übermächtige Propagandamaschine zu führen, welche den Menschen das selber denken austreiben will bzw. ausgetrieben hat und vor Diffamierung und Hetze gegen vermeintliche Gegner nicht zurück schreckt – siehe AFD, Friedensbewegung etc.
    Ich denke IHR SEID AUF DEM RICHTIGEN WEG!
    Entscheidungen für Notwendiges in der Region, kann nur von unten getroffen werden und dieses Bewusstsein muß in die Köpfe der Menschen.
    Ich hoffe das Ihr Menschen in Eurem Umfeld erreicht, die das erkennen und bei der Wahl im Mai ihre Kreuze an der richtigen Stelle machen.
    Viel Erfolg und vielleicht einmal bei einem der montäglichen Treffen.
    Micha

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    1. WPR

      Hallo Micha, danke für den Kommentar. Auch wir hoffen, dass viele Penzliner ihre Chance für wirkliche Veränderungen zum Wohle aller nutzen werden. Aber letzten Endes entscheiden das die Bürger. Es kann natürlich auch sein, dass für viele, aufgrund der gezielten Desinformationen die Welt noch in Ordnung ist und sie alles so weiter laufen lassen wollen. Dann ist das ihr freier Wille, den es in jedem Fall zu akzeptieren gilt.
      Für Menschen, die sehr wohl erkennen, dass und was falsch läuft, stehen die Türen unserer stetigen Bürgerversammlung Penzliner Runde, unabhängig vom Wahlergebnis auch weiterhin jederzeit offen.
      Vielleicht bis zu einem der nächsten Montage.
      Penzliner Runde

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  4. Doris Z.

    Es ist doch bekannt, dass wenn Argumente fehlen, die üble Nachricht kommt. Ich hoffe das die Besucher der Penzliner Runde sich dadurch nicht beeinflussen lassen und weiter an der Runde teilnehmen, denn es gibt gute Gründe dabei zu sein.

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